Chapter

I. Wo Jean Oullier zeigt, daß man nichts Besseres thun kann, als den einmal abgezogenen Wein trinken

Bald darauf erschienen Gaspard, Louis Renaud und der Marquis von Souday in der Stube. Als sie Petit-Pierre kniend sahen, blieben sie an der Thür stehen, und der Marquis, der seiner Gewohnheit gemäß den Sonnenaufgang durch ein Lied begrüßt hatte, hielt ehrerbietig inne. Aber Petit-Pierre hörte die Thür aufgehen; er stand auf und sagte zu den Eintretende: »Kommen Sie, meine Herren, und verzeihen Sie, daß ich Sie im Schlaf gestört habe; aber ich habe Ihnen eine wichtige Mittheilung zu machen.« Wir haben Ew. Hoheit um Verzeihung zu bitten, daß wir Ihrem Willen nicht zuvorgekommen sind,« sagte Louis Renaud. »Lassen Sie die Complimente, lieber Freund,« erwiederte Petit-Pierre; »die Hoffnung auf den Sieg des Königthums ist eitel zu einer Zeit, wo es zum zweiten Male untergeht.« »Was meinen Sie?« »Ich meine, antwortete Petit-Pierre, indem er dem Camin den Rücken zukehrte, während die Vendéer einen Kreis um ihn bildeten, »daß ich Sie kommen ließ, meine guten lieben Freunde, um Ihnen Ihr Wort zurückzugeben und Ihnen Lebewohl zu sagen.« »Sie wollen uns unser Wort zurückgeben? Sie wollen uns Lebewohl sagen?« fragten die jungen Parteiführer erstaunt. »Wollen uns Ew. Hoheit denn verlassen?« Alle sahen einander an. »Das ist unmöglich!« sagten sie. »Aber es muß seyn.« »Warum denn?« »Weil man mir den Rath gibt, ja weil man mich beschwört, nicht mehr zu bleiben.« »Wer?« »Leute, deren richtiges

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