Chapter

Die weite Heimreise

Der Barraum einer Spelunke im Londoner Hafenviertel – ein schmutziges, dürftiges Lokal, von Petroleumlampen an den Wänden matt erleuchtet. Links der Bartisch. Weiter vorn eine Tür, die in einen Nebenraum führt. Rechts Tische und Stühle. Hinten eine Tür zur Straße. Ein schlampiges Barmädchen mit einem dummen, vom Trinken aufgeschwemmten Gesicht wischt den Bartisch ab. Ihr Arm bewegt sich mechanisch hin und her, ihre Augen sind halb geschlossen, sie döst im Stehen. Am anderen Ende des Bartisches steht der dicke Joe, der Wirt, ein grober Koloß mit einem mächtigen Bauch. Sein Gesicht ist rot und aufgedunsen, seine kleinen Schweinsaugen versinken in Fettpolstern. Die dicken Finger seiner plumpen Hände sind mit billigen Ringen überladen, und eine goldene Uhrkette, dick wie ein Kabel, zieht sich über seine karierte Weste. An einem der vorderen Tische sitzt ein junger Mann mit hängenden Schultern und raucht eine Zigarette. Sein Gesicht ist teigig, der Mund charakterlos, seine Augen sind verschlagen und grausam. Er trägt einen schäbigen, einstmals billig-eleganten Anzug, dazu Halstuch und Mütze. Es ist etwa neun Uhr abends. Joe gähnt: Gott verflucht, 's Geschäft ist aber heut abend flau. Weiß der Henker, was los is. 's is wie 'n verdammtes Grab. Wo steckt nur das ganze Matrosenvolk, möcht ich wissen? Mit erhobener Stimme. Hallo, du, Nick! Nick wendet sich gleichgültig um. Wie heißt denn

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