Vorwort und Widmung
Die Weber Schauspiel aus den vierziger Jahren Zuerst erschienen: 1892 Plakat von Emil Orlik, 1897 Plakat von Emil Orlik, 1897 Meinem Vater Robert Hauptmann widme ich dieses Drama Wenn ich Dir, lieber Vater, dieses Drama zuschreibe, so geschieht es aus Gefühlen heraus, die Du kennst und die an dieser Stelle zu zerlegen keine Nötigung besteht. Deine Erzählung vom Großvater, der in jungen Jahren, ein armer Weber, wie die Geschilderten hinterm Webstuhl gesessen, ist der Keim meiner Dichtung geworden, die, ob sie nun lebenskräftig oder morsch im Innern sein mag, doch das Beste ist, was ›ein armer Mann wie Hamlet ist‹ zu geben hat. Dein Gerhart Eine große Menge junger und alter Weber und Weberfrauen Die Vorgänge dieser Dichtung geschehen in den vierziger Jahren in Kaschbach im Eulengebirge sowie in Peterswaldau und Langenbielau am Fuße des Eulengebirges. – Das Weberlied wird gesungen nach der Melodie: »Es liegt ein Schloß in Österreich.«