Chapter

Vorwort

Es gab eine Zeit, wo man ob den Werken Gottes Gott vergaß, wo die dem menschlichen Verstande sich erschließende Herrlichkeit der Natur die Majestät des Schöpfers verdunkelte. Diese Zeit geht vorbei. Aber noch weilt bei vielen der Glaube, das Anschauen der Natur führe von Gott ab, Gott rede nur in seinem geschriebenen Worte zu uns. Für seine Stimme, die tagtäglich durch die Welten zu uns spricht, haben diese keine Ohren; daß Gott zu seinen Kindern rede in Sonnenschein und Sturm, daß er im Sichtbaren darstelle das Unsichtbare, daß die ganze Natur uns eine Gleichnisrede sei, die der Christ zu deuten habe, täte jedem not zu erkennen. Zu Förderung dieser Kenntnis ein Scherflein beizutragen, versuchte die nachstehende Darstellung der Unterschriebene. Wer zu deuten weiß, was der Herr ihm schickt, verliert nimmer das Vertrauen, und alle Dinge müssen zur Seligkeit ihm dienen. Fände in dieser Wahrheit Trost ein Unglücklicher, würde sie den rechten Weg einem Irrenden erleuchten, offenbar machen einem Murrenden die Liebe des Vaters, zur Anschauung des Unsichtbaren einen Menschen führen, dessen fünf Sinne seine einzigen Wahrnehmungsquellen waren, dann hätte der Verfasser seinen Zweck erreicht; andere Ansprüche macht er nicht. Zu treuer Darstellung des Ereignisses waren andere berufener als er; aber da alle schwiegen, versuchte er die Darstellung auf seine Weise. Wenn er dazu höhere Beamtete

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