Chapter

Die Wachsbüste

Die Wachsbüste »Still doch, lassen Sie mich in Frieden,« schimpfte Doktor Maingot. Er legte seine Zigarre auf den Aschbecher und sagte sehr ernst: »So, da ist die dritte Majeure: drei Aß, drei Könige, drei Zehner. So! Darüber kann wohl keiner!« Damit breitete er vergnügt seine Reichtümer vor sich aus und fragte: »Was wünschen Sie, mein Lieber?« »Doktor,« erwiderte der junge Staatsanwalt Lorillon, »Chauvon behauptet, er könne mich hypnotisieren.« Maingot zuckte die Achseln und rief mir zu: »Weiter, weiter, das sind Dummheiten … So, Sie spielen Treff … Ah! Sie spielen Treff? Um so schlimmer für Sie!« Aber Lorillon war hartnäckig. »Glauben Sie, daß man mich wider meinen Willen hypnotisieren kann?« Der Doktor nahm seine Zigarre, und während er seine vierte Majeure aufreihte, grinste er: »Bleiben Sie bei Ihren Akten, scharfsinniger Herr Jurist, und lassen Sie die Hand vom Hypnotismus, Sie könnten sich verbrennen.« »Erlauben Sie, ich bin doch kein grüner Junge mehr.« »Nein, nein, aber sehen Sie, Sie stören mich, zum Donnerwetter!« Während ich die Points unserer vier Partien addierte, lehnte sich Maingot in seinen Sessel zurück und stieß große Rauchwolken aus. »Ah, Sie wollen in die Fußtapfen Charcots, Bernheims und Richets treten! Schön, schön! Sie werden sich ebenso verdreht machen, wie so viele andere. Sie werden Schweinsblasen für Laternen ansehen, und der Herr Staatsanwalt werden

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