Prolog
Wir wollen alte Lieder singen, um den Toten der Insel zu beschwören. Eine Aeolsharfe wollen wir zwischen die Klippen spannen: wenn der Wind darüberfährt, wird sie von heiligen Erinnerungen tönen: von wehenden Fahnen und rasenden Schwertern, von Opfern und Triumphen. Wenn wir von Italiens Begrabensein und Auferstehen singen, wird Garibaldi hören: er steigt aus dem flutenden Schoße des Weltengottes und träumt in die weiten Akkorde der meerdurchhallenden Harfe. Seht, über den Felsen türmt sich sein Leib, sein Haupt umkreisen Wolken, des Ozeans blauer Ring fließt um seine Füße. Wir wollen alte Lieder singen, um den Löwen der Insel zu beschwören.