Chapter

Vorwort des Autors

In den meisten Fällen stimmt das Wort, das dem eigentlichen Werke vorangeht, den Leser mißmutig, der im allgemeinen jeder Vorrede abhold zu sein pflegt. Ich als Schriftsteller schwärme auch nicht dafür, aber in diesem besonderen Falle bin ich der Ansicht, daß meiner »Unsichtbaren Hand« ein paar einleitende Bemerkungen von einigem Nutzen sein dürften und hoffe darum, daß der Leser sie nicht so unbeachtet lassen wird, wie ich selber – zu meiner Schande muß ich es gestehen – so manches Vorwort unbeachtet ließ. Denn um für den Abenteuerroman der »Unsichtbaren Hand« die rechte Stimmung zu finden, ist es zwar durchaus nicht erforderlich, daß der Leser alle mittelalterlichen Geschichten von Artus und seiner Tafelrunde kennt. Wohl aber hält es der Autor für seine Pflicht, ihn wenigstens im großen Umriß über die Atmosphäre aufzuklären, die diese »Unsichtbare Hand« umgibt. Wir wollen uns daher einen Augenblick daran erinnern, daß nach den großartigen, aber oftmals etwas derben mittelalterlichen Versen, die nach dem Tode Karls des Großen die Taten der tapferen Pairs des gewaltigen Kaisers besangen und für welche die Chanson de Noland ein prächtiges Beispiel ist, ein neues Ideal entsteht: für die Ritterschaft und für die Literatur, die sie besingt. Die Kreuzfahrer haben Jerusalem erobert, sie haben den Orient kennengelernt, sie sind mit ungeheuren Schätzen sowohl von materiellem Wert, wie

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