Die Unionisierung Mitteleuropas!
Die Unionisierung Mitteleuropas! Ein Wegweiser zum Dauerfrieden. Entworfen und herausgegeben von P. A. M. Übersetzungsrechte vorbehalten. Wien 1920. Selbstverlag des Verfassers. Druck von Otto Maaß’ Söhne, Ges. m. b. H., Wien, 1. Wallfischgasse 10. Über vier sorgenschwere Jahre dauerte das größte Völkerringen aller Zeiten, der riesengleiche Weltkrieg. In diesem blutigen Kampfspiele unterlagen die Mittelmächte. Sie waren der verlierende Teil und wurden vom gewinnenden Teil in den Friedensschlüssen von Versailles und St. Germain sowie Neuilly wie Besiegte vom haßerfüllten Gegner behandelt. Unendlich hart waren die Bedingungen, deren Einhaltung schier übermenschliche Kraft und fortdauernden eisernen Fleiß bei unbeugsamer Willenskraft erfordert. Deutschland und Bulgarien wurden gewaltig zugestutzt, erlitten bedeutende Gebietseinbußen, die Türkei und die Österreichisch-ungarische Monarchie erhielten den Todesstoß. Das einst weltbeherrschende Habsburger Herrschergeschlecht, in dessen Reich ehedem die Sonne nicht unterging, verschwand mit den anderen Fürstengeschlechtern über Nacht vom Throne. Aus den Trümmern der Österreichisch-ungarischen Monarchie entstanden Nationalstaaten, Neugebilde, zusammengestellt aus den nach Meinung der Machthaber Europas früher arg bedrückten, nunmehr befreiten Nationen. Glaubt denn wirklich jemand ernstlich, daß durch die Folgen der bisherigen