1. Von San Francisco nach Honolulu.
Ade Kalifornien – angenehmes Gefühl das, wieder einmal auf dem alten Steckenpferde zu sitzen – hui wie das schaukelt. Der Grundschwell, der hier in dem niederen Wasser, von der gewaltigen Strömung bald hinaus bald hineingeärgert steht, gehört zu den schlimmsten in der Art, und kaltes stürmisches Wetter dienen dann gerade nicht dazu, den Aufenthalt auf einem, eben in See gehenden Schiff, noch dazu bei vollkommener Dunkelheit, zu einem angenehmen zu machen. Während dem ewigen Wenden lagen auch natürlich alle Brassen von den Nägeln herunter und an Deck, man konnte keinen vernünftigen Schritt mehr thun und die Befehle des »Alten« klangen so heiser und ängstlich – hol's der Henker ich geh hinunter, dacht' ich bei mir selber, sagte dem Capitän gute Nacht, von dem ich keine Antwort kriegte, stürzte die Treppe halb hinunter, denn der Platz war mir noch fremd, und die Sohlen oben naß geworden, trank unten ein richtiges Glas Brandy und Wasser, und legte mich in meine Coje, dem tollen Gewirr an Deck zu entgehen. Zu sehn war nichts mehr, und wenn man nicht gleich von vornherein mit zugreifen will – eine Sache von der man dann nicht einmal sagen kann ob sie's Einem groß Dank wissen – geht man lieber aus dem Weg. Zum Zusehn brauchen sie in solcher Zeit Niemand an Deck. Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen hatte – aber eingenickt war ich, als ich plötzlich durch einen furchtbaren Stoß, den