Chapter

Widmung

An Herrn und Madame Beneke zu Landsberg an der Warte. Meine Lieben, Sagt’ ichs nicht gleich voraus, daß man mich misverstehen würde? — Da deutelt der eine über den Zwek meines Büchleins hierhin, der andre dahin, und keiner hat mich recht verstanden und verstehen wollen. Was in diesen Blättern mit deutschen, jedermann verständlichen Worten gesagt worden ist, sehn die sonderbaren Leute für Hieroglyphen an, worunter ein verborgner Sinn liegen müsse, der nun seyn mag, wer und wie er wolle. Sie fragen mich: woher daß dieses komme? — Ich antworte: daher, weil viele der Herrn Märchendichter das mysteriensüchtige Publikum mit ihren Plaudereien verwöhnt haben. Da spricht der eine von einer Gans, und will darunter einen Fürsten verstanden — der andre von einem Tyger, und will darunter einen Kriminalrichter gedacht wissen. Das appliziren nun die Leute allenthalben; und Gott weis es, was sie sich nicht alles schon unter meinem Herzog Adolf, meinem Florentin, Holder, Hello u. s. f. geträumt haben. Viele denken sich unter den schwarzen Brüdern nichts geringers, als die Herrn Freimäurer, andre wieder einen Orden aus Kagliostros Fabrik; und beide Theile habens doch nicht getroffen! — — Aber wissen Sie, was mich am meisten von verschiednen Lesern gefreut hat? — daß sie dies Buch nicht ohne Theilnahme gelesen, wohl gar zuweilen die Richtigkeit meiner Empfindungen mit eignen Thränen bestätigt

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