Die schwarze Hütte
Meine Mutter war gestorben, mein einziger Bruder zur See gegangen, meine Schwester hatte sich in Dienst begeben, und ich befand mich allein bei unserem Vater in einer Hütte, welche, von ausgedehntem Moorlande umgeben, in der westlichen Grafschaft Englands nahe an der Grenze von Wales, lag, Das Moor war mit großen, zerstreut liegenden Kalksteinfelsen bedeckt und hier und, da von kleinen Bächen durchschnitten. Die unserem Hause zunächst befindliche Wohnung lag in der Entfernung von ungefähr anderthalb Meilen auf einem Streifen, fruchtbaren Landes, der, einer Zunge ähnlich, in das unfruchtbare Moorland hinein lief. Dort stand die sogenannte Moorfarm, damals im Besitze des, Vaters meines zukünftigen Gatten. Die zum Gute gehörigen Ländereien streckten sich ein schönes, fruchtbares Thal hinab, das vom höher liegenden Moorlande gegen Winde geschützt wurde. Einige Meilen weiter, da wo sich, der Grund wieder hob, kam man zu einem hübschen. Landhause, Holme Manor genannt, welches einem reichen jungen Manne Namens Knifton gehörte. Letzterer hatte sich erst kürzlich mit einer jungen Dawe vermählt, deren Amme, und Wärterin meine Mutter gewesen war, und deren Güte und Freundschaft für mich, ihre Milchschwester, ich bis an mein Lebensende stets, dankbar eingedenk seyn werde. Mein, Vater war ein Steinhauer und sehr arm. Seine Hütte lag, wie schon erwähnt, anderthalb Meilen entfernt von der