Chapter

Erstes Kapitel: Die Karawane

Die Karawane. – »Mir ist, als müßte sich etwas ereignen.« – Im Urwald verloren. Über die vom Sonnenbrand ausgedörrte Ebene ziehen langsam zwei schwere, plumpe Planwagen dahin; die Räder knarren und quietschen; die Köpfe der Pferde sind nach Osten gerichtet, dem Atlantischen Ozean zu; an der Spitze der Karawane schreitet ein Mann, der eine lange Büchse über den Rücken gehängt hat; den Schluß des Zuges bildet ein anderer Mann, wie der erste bewaffnet und marschmäßig ausgerüstet. Zwei frische, helläugige, sonnengebräunte Knaben marschieren wacker mit, oft vom Pfade abweichend und munter hin und her springend. Zwei andere Knaben lagern innerhalb des einen Planwagens, und wenn sie gegenwärtig auch träger zu sein scheinen als ihre Kameraden, so sind ihre Gesichter doch nicht weniger frisch und wettergegerbt als die jener rüstigen Fußgänger. Die Männer sowohl wie auch die vier Knaben tragen eine unverkennbare Ähnlichkeit miteinander zur Schau, und das ist kein Wunder, denn die ersteren sind Brüder, die letzteren aber die Söhne derselben. So langsam der Zug sich auch vorwärts bewegte, so erregte er dennoch eine Wolke gelben, blendenden Staubes, der den beiden zuerst erwähnten Knaben endlich lästig wurde und sie bewog, auf den Wagen zu den Genossen unter die schützende Leinwand zu klettern. »Na, Philipp, bist du nun genug in dem Staube und der Hitze herumgetrabt?« begrüßte der bequem

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