Einleitung: Eine ungewöhnliche Korrespondenz
Einleitung Eine ungewöhnliche Korrespondenz Man wird bemerken, daß sämtliche Personen, die im Nachfolgenden das Wort ergreifen, an einem sonderbaren Defekt leiden: sie sind vollkommen unfähig, bei der Stange zu bleiben. Es hat dies seinen Grund darin, daß es sich durchwegs um Angehörige der sogenannten geistigen Berufe handelt. Diese unterscheiden sich bekanntlich von den übrigen Menschen durch einen erstaunlichen Mangel an Konzentrationsfähigkeit. Man kann es geradezu als das Hauptmerkmal aller »geistigen Arbeiter« ansehen, vom Dichter und Metaphysiker mit »Ewigkeitsgehalt« bis herunter zum Nachtreporter und Budenausrufer, daß sie stets vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Als gewissenhafter Berichterstatter fühlte ich mich jedoch verpflichtet, den Briefwechsel in dem vollen Umfang wiederzugeben, in dem er tatsächlich stattgefunden hat. Wer jedoch diese bisweilen fast an Gedankenflucht grenzenden Erörterungen ebenso deplaziert findet wie ich, möge sie und die ohnehin nur für rückständige Dickköpfe geschriebene »Vorerinnerung« so rasch wie möglich überfliegen, um dann sogleich mit der gröberen, aber konsistenteren Nahrung zu beginnen, wie sie die Schilderung der Mißgeschicke und Abenteuer des Helden in den späteren Abschnitten bietet. 1. Mr. H. G. Wells, London Wien, am 3. Februar 1908 Hochgeehrter Meister! Ein begeisterter Verehrer, ja Verschlinger Ihrer sämtlichen Werke