🤖 The author declared this story as written with the help of AI.
zwischen den Laternen, nicht weil er die Entfernung nicht kannte, sondern weil er beim Zählen besser sah. Achtundvierzig Schritte, einundfünfzig, neunundvierzig. Die Laternen waren in regelmäßigen Abständen gesetzt. Die vierte und die fünfte standen vor einem Leihhaus, dessen Fenster mit Brettern verschlagen war, und Werner bemerkte, wie das Licht der vierten Laterne an der Bretterung abbrach, als sei es dort nicht willkommen. Er blieb stehen. Er sah die Laterne von unten an. Sie brannte ordnungsgemäß. Das Licht war nicht schwächer als an den anderen Stellen; es war nur anders gerichtet. Bei der siebenten Laterne blieb Werner ein zweites Mal stehen. Hier endete, wenn man den Zeugenaussagen glaubte, der Weg, auf dem Phoebe Lederle noch gesehen worden war. Hier hatte eine Zofe aus dem gegenüberliegenden Hause um dreiviertel elf am Fenster gestanden und das junge Fräulein vorübergehen sehen, gleichmäßig, unbegleitet, mit dem kleinen Samtbeutel an der rechten Hand. Werner drehte sich im Kreise. Er sah das Haus, er sah die Höfe, er sah das Schild eines Schneiders und das Schild eines Wirts. Er sah die Einfahrt, die zwischen der siebenten und der achten Laterne lag — eine schmale, gepflasterte Einfahrt zu einem Hinterhof, nicht verschlossen, nicht beleuchtet. Er trat hinein. Es roch nach Pferdedung und nach altem Roggenstroh. Am Ende der Einfahrt standen zwei Kutschen, eine Droschke mit zerbrochenem Laternenglas und ein geschlossener Wagen, dessen Kutschbock leer war. Werner sah sich um, ohne etwas anzufassen. Er sah auf den Boden, auf die Wände, auf die Mauerkanten. Er sah, daß auf dem nassen Pflaster eine Spur von Bühnenschminke lag — nicht viel, ein Fleck, so groß wie ein Markstück, elfenbeinfarben, beinahe ausgewaschen, aber noch da. An den Rändern des Flecks klebten

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.