XXIX. Resignation
XXIX. Resignation. Die Trostlose, wie die schöne Susanne von Valgeneuse ihre Freundin nannte, ließ ein Herz zurück, welches nicht minder trostlos, als das ihre. Diesen Herz war das von Justin. Wir täuschen und wir müßten sagen Herzen. Diese Herzen waren die von Justin, von seiner Mutter, von Schwester Céleste, vom guten Professor und vom Pfarrer der Bouille, der nicht wußte, was er Schlimmes that und sich in der Einfalt seiner Seele für einen Boten der Freude hielt, während er im Gegenteil ein Bote der Schmerzen war. Doch diejenige, welche von Allen am meisten gelitten, denn sie hatte für sich und ihren Sohn gelitten, war die Mutter. Sie, die am Anfang so stark, war am Ende gelähmt gewesen. Vor dem Abschied war sie, ohne ein Wort zu sagen, ohne einen Schrei von sich zu geben, ohne eine Thräne zu vergießen, unmerklich ohnmächtig geworden. Keiner von diesen egoistischen Unglücklichen hatte ihre Ohnmacht bemerkt. Derjenige, welcher es bemerkte, weil es ihm schien, als ränge ein Theil seines Herzens mit dem Tode, war Justin. »Meine Mutter! meine Mutter!« rief er, »ei! seht doch meine Mutter!« Man stürzte sich auf die Blinde; Justin fiel vor ihr auf die Kniee und umschlang sie mit seinen Armen. Ihr Gesicht war wachsfarbig geworden; ihre Hände waren kalt wie Marmor; ihre Lippen bläulich. Die Letztgeborenen der Hoffnungen ihres Alters waren gestorben. Das Erschreckliche bei Allem dem