Chapter

Der Luftverbesserer

Die Schlacht war geschlagen, und wir hatten sie gewonnen. Der Nebenerwerb der Firma Rapsom war tot. — Die Umstände brachten es mit sich, daß wir nicht sofort wieder den Kurs von Casablanca heimwärts richten konnten. Gesetzlich war Lady Jane Lavandy Erbin der Weltfirma. Sie, die Wohltäterin der Armen, drängte uns als Geschenk die am Meeresstrande im Europäerviertel gelegene Villa Rapsom auf, und so wurden wir Eigentümer eines vornehmen Heims an der Nordwestküste Afrikas. Auch Zacharias Rummel nebst seiner Tochter Anni leisteten uns in dem großen behaglichen Hause Gesellschaft. John Gottropp Rapsom saß noch in Untersuchungshaft, aber dem Einfluß des Kriminalchefs Iomak Bey, mit dem uns innige Freundschaft verband, gelang es sehr bald, den alten Mann freizubekommen, und an einem köstlichen, windfrischen Julimorgen trug ein großer Luxusdampfer Lady Lavandy, Helene Gussow und die anderen Lieben über den rauschenden Atlantik nordwärts gen Tanger. Zacharias und Anni blieben bei uns, wir winkten vom Kai den Scheidenden nach und fuhren dann wieder zur Villa Rapsom zurück. Mitten in einer kleinen, grünen Oase von Palmen und Büschen lag der gelbe Ziegelbau des Rapsom-Hauses, Front nach der See, mit großer überdachter Terrasse, gepflegtem Garten, hoher Steinmauer und einer Fülle einheimischer Bäume und Büsche. Die neue Dienerschaft, die Iomak für uns besorgt hatte, waren zumeist würdige

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