Die letzte Karte - Zweiter Band
Was gibt's?" fragte Mr. Dashwood. "Ärger!" erwiderte Miß Grimshaw. "Lesen Sie dies." Dabei gab sie ihm eine sauber bedruckte, in der Mitte zusammengefaltete Karte, die wie ein Ballprogramm aussah. Beinahe vier Monate waren vergangen. Die Frenchs hatten sich in The Martens eingelebt. Die ganze Nachbarschaft hatte bei ihnen Besuch gemacht, verschiedene kleine Diners hatten in der Villa stattgefunden, und Garryowen entwickelte sich wie ein Traum. Das Trainieren eines Pferdes ist mit dem Malen eines Bildes zu vergleichen. Die Sache nimmt zu an Geist und Gestalt, etwas Persönliches kommt darin zum Ausdruck und der Stolz eines Künstlers ist dem Stolze eines Trainers nicht unähnlich. Wenn man sieht, wie Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Mut sich mehren, so empfindet man genau wie der Künstler, der eines Morgens seine Leinwand enthüllt und sich sagt: "Oh ja, gestern habe ich ein paar gute Töne aufgesetzt." Wenn French an trüben stillen Wintermorgen beobachtete, wie Garryowen und die Katze geritten wurden, genoß er wahre Freude am Leben. Manchmal erschienen junge Damen aus Crowsnest am Rande der Bahn, um Mr. Frenchs "liebe" Pferde zu sehen. Sie ahnten nicht, wieviel diese Liebe ihn kostete. * Mr. Dashwood betrachtete die Karte. Sie enthielt das Programm und die Satzungen eines kleinen Dichterklubs, dessen Vorsitzende Miß Slimon war. Jedes Mitglied war verpflichtet, monatlich ein