Chapter

Kapitel 1

Er fand, sie habe etwas Madonnenhaftes an sich. Diese Ansicht korrigierte er jedoch schon nach drei Minuten. ‚Schön, aber auf faulen Pfaden …!’ dachte er. ‚So sieht sich nur jemand um, der …’ Ah – sie war verschwunden, hatte aber noch schnell dort vor jener Haustür die dichte weiße Gesichtsgardine, die bisher sehr gefällig den Rand des englischen Strohhutes eingefaßt hatte, herabgezogen. Er war nun vor jenem Hause ebenfalls angelangt. Stutzte – schaute nochmals hin – – lächelte …!! Sollte sie etwa auch …?! – Das wäre wahrhaftig ein merkwürdiger Zufall gewesen …!! Dann wäre nämlich die seltsame Scheu der Madonna erklärt …!! – – * Es mag dies für einen Kriminalroman eine etwas ungewöhnliche Einleitung sein. Aber – nachdem ich mir bei zwei Zigarren und zweitausend Schritten, immer mein Zimmer auf und ab, überlegt hatte, wie ich das, was Viktor Ruhnau und ich zusammen damals erlebt hatten, am besten auf diesem Wege in Geld umsetzen könnte, entschloß ich mich, nicht nach dem üblichen Rezept für Kriminalromane in den ersten drei oder vier Kapiteln die Entdeckung eines Verbrechens zu schildern, sondern selbst auf die Gefahr hin, das geneigte Lesepublikum zu einem Kopfschütteln zu veranlassen, alles so zu berichten, wie es sich zeitlich abgespielt hat, wobei es etwas sehr kraus hergehen wird. Ich hätte mich in dem soeben beendeten Bandwurmsatz genauer ausdrücken sollen. Viktor Ruhnau

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.