Erstes Kapitel. Mein Willkommen zu Hause.
Es war Juni, als ich nach einer Abwesenheit von zwei Jahren und vier Monaten in die Heimat zurückkehrte. – Als vierter Maat, mit einem Monatseinkommen von einem Pfund, hatte ich zwanzig Pfund erhoben. Mit dieser Summe in der Tasche fühlte ich mich nach Art der Seeleute nicht wenig stolz. Freilich mußte ich einen Teil davon sogleich für Kleidung ausgeben, denn mein Anzug, in welchem ich das Schiff in den Docks verließ, war mehr malerisch als anständig. Er bestand aus einem paar Hosen, die mit Flicken von verschiedener Farbe besetzt waren, keiner Weste, einer alten Lootsenjacke, zwei nicht zusammengehörigen Schuhen und einem alten Filzhut, den ich mit einem Bootshaken aus dem Wasser gefischt hatte, als wir aus der Höhe von Hongkong lagen. – Die Sache hatte ihren Grund in dem Umstand, daß, als ich mich für die Reise ausgestattet hatte, ich auf keine längere Fahrt als bis Madras und wieder zurück rechnete. Bei unserer Ankunft daselbst wurde das Schiff aber als Frachtschiff geheuert, und elf gesegnete Monate lagen wir in der Bai von Petschili vor Anker, unter schwerer, oft recht schmutziger Arbeit. – Kleidungsstücke waren weder für Geld noch gute Worte zu haben, nicht einmal ein Chinesen-Kittel, denn diese Schelme hatten nichts anderes zu verkaufen als Geflügel und Eier. So nützte sich mit der Zeit Stück für Stück meiner spärlichen Ausrüstung ab, bis ich nichts mehr besaß, als einen