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Vorwort

Die Kaiserin Konstanze Roman Meta und Helly Jagenberg gewidmet Wir sind die Hüterinnen.Wachen ist unser Auftrag.Unser Amt ist der Frieden.Die Tat ist des Mannes, doch wiegt siegering vor dem großen Erbarmen. Stoa (Delphi, II) Dieses Buch ist die dichterisch-gedrängte Darstellung eines heroischen Frauenlebens, welches in der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts verlief und die Kämpfe dieser Zeit spiegelt. Es beruht auf vergleichenden Geschichts- und Quellenstudien, die sein Verfasser durch fünfundzwanzig lange Jahre betrieben hat. Er hätte diese langsam und zäh vollbrachte Arbeit in wissenschaftlicher Prägung festhalten können. Da er jedoch nichts als Künstler ist und sein will, hat er darauf verzichtet, die tausendfach verschlungenen Wege des Geländes aufzuzeigen, welches seine Forschungen umspannten. Er hat auch auf alles verzichtet, was man die Schilderung eines ›Milieus‹ nennt. Er hat nur, indem er das seelische Geschehen Schritt um Schritt festhielt, die Zeit-Atmosphäre gewoben, in der es sich so und nicht anders entfalten mußte. Denn es gibt keinen menschlichen Ablauf, der zeitlos gedacht und gedeutet werden könnte. Selbst das in seiner letzten Geltung ›Überzeitliche‹ wächst nur aus der Zeit und wirkt in sie zurück. Daß man Menschen abgeklungener Epochen – in dieser Darstellung also der sogenannten ›mittelalterlichen‹ – in einem archaisierend verfälschenden Deutsch

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