Chapter

Etwas muß geschehen

Er war ein sehr kranker weißer Mann. Er ritt Huckepack auf einem wollköpfigen, schwarzhäutigen Wilden, dessen Ohrläppchen so durchbohrt und aufgeweitet waren, daß das eine ganz zerrissen war, während in dem andern ein runder geschnitzter Holzpflock von drei Zoll Durchmesser steckte. Das zerrissene Ohrläppchen war von neuem durchbohrt, konnte aber jetzt nur noch eine kurze Tonpfeife aufnehmen. Das zweibeinige Pferd war schmierig und, bis auf einen äußerst schmalen, schmutzigen Lendenschurz, nackt; der Weiße aber klammerte sich verzweifelt an ihm fest. Hin und wieder sank sein Kopf vor Schwäche auf den Wollschädel herab. Dann wieder hob er ihn und starrte mit verschwimmenden Augen auf die Kokospalmen, die in der flimmernden Hitze schwankten und schaukelten. Er trug ein dünnes Hemd und hatte um den Leib einen Streifen Baumwollstoff geschlungen, der bis zu den Knien reichte. Auf dem Kopfe trug er einen abgenutzten breitrandigen Cowboyhut. Um die Hüfte hatte er einen Gurt geschnallt, in dem eine großkalibrige automatische Pistole und mehrere gefüllte Ladestreifen gebrauchsfertig steckten. Den Zug beschloß ein vierzehn- bis fünfzehnjähriger schwarzer Junge, der Medizinflaschen, einen Eimer mit heißem Wasser und verschiedene andre Krankenhausutensilien trug. Sie verließen den Hof durch eine schmale, aus Rohr geflochtene Pforte und schritten weiter unter der glühenden Sonne, zwischen

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