Die Höllenmaschine Dr. Blucks - 1. Kapitel
Der Fall »Doktor Bluck« hat seiner Zeit volle drei Tage die Berliner Bevölkerung in Aufregung gehalten. Und das heißt schon etwas bei der Fülle von Sensationen, die nun einmal jede Weltstadt dauernd hervorbringt. Heute darf ich den Schleier, der noch über diesen Vorgängen lag, vollständig lüften. Doktor Bluck ist vor vierzehn Tagen in Australien gestorben und sein Tod wurde Harst durch Blucks Vertrauten telegraphisch mitgeteilt. – Ich will nun die Ereignisse des Falles Bluck so vor dem Leser aufrollen, wie sie zu unserer Kenntnis gelangten und wie wir dann veranlaßt wurden, uns mit diesem merkwürdigen Verbrechertyp, den Doktor Hilmar Bluck darstellte, ganz eingehend zu beschäftigen. Am 21. September nachmittags saßen Harst und ich auf der Veranda des Harstschen Familienhauses in Berlin-Schmargendorf, Blücherstraße 10, und schauten Haralds Mutter zu, die für uns eine der soeben an der Tür von einer Händlerin gekauften vier Apfelsinen sorgfältig und »mit Liebe« schälte. Frau Auguste Harst ließ plötzlich die Hände sinken und rief: »Ah – hier befindet sich ja ein Metallbüchschen in der Mitte der Frucht! Harald, sieh nur, – ein Büchschen, wie man sie erhält, wenn man Zündsteine für einen Gasanzünder kauft!« Sie reichte Harst das etwa zwei Zentimeter lange dünne Ding und fügte hinzu: »Natürlich wieder eine besondere Nachricht für Dich! Man kennt dies ja!« Harst trocknete das von