Anni Inna
1. Kapitel. Anni Inna. … Band 200 — Die Hand Gottes — beweist schon durch die Zahl 200, daß Harald Harst nach wie vor hoch in Gunst bei einem treuen Leserkreise steht … — So schrieb ich am Ende des 199. Bandes. Noch mehr schrieb ich: Von der völligen Anspruchslosigkeit dieser Schilderungen der Erlebnisse meines Freundes, Schilderungen, die nur unterhalten und nach der Hetzjagd unseres1 modernen Lebenstempos angenehme Zerstreuung und Entspannung bringen sollen. — Ich denke da an den größten Deutschen des vorigen Jahrhunderts, an Bismarck, der bekanntlich ein Verehrer der Phantasiefigur des berühmten Sherlock Holmes war und so und so oft betonte, wie glänzend er sich bei diesen anregenden Detektivgeschichten unterhalten hat. — Band 200!! Das legt mir, dem Chronisten, die Pflicht nahe, den Lesern und Freunden Harald Harsts, des deutschen Sherlock Holmes, heute besondere Kost zu bieten. Drei Abenteuer stehen mir zur engeren Wahl zur Verfügung. Erstens die Geschichte des ausgestopften Pudels, zweitens das Erlebnis mit der Falschspielerin Margot S. und drittens unser Kampf gegen Garring. Meine Notizen über den Fall Garring sind am erschöpfendsten. Außerdem bringt gerade dieser seltsame Kriminalfall eine solche Überfülle merkwürdiger Einzelheiten und origineller Charaktere, daß ich mich jetzt doch entschlossen habe, ihn sozusagen als Festgeschenk für meine zahlreichen Freunde zu