Die Germanomanie
Wer länger schon als ein Vierteljahrhundert, und vollends um eine solche Zeit wie die des letzten, in der Ideenwelt gelebt oder wer das Treiben und Handeln der denkenden Köpfe von Ausbruch der Französischen Revolution an bis jetzt zu beobachten Gelegenheit hatte, dem wird endlich das Resultat werden: daß auch in dieser Region der Liebe zum Wahren und Vortrefflichen ein gewisser, in der Natur angeordneter Kreislauf sich erhärtet. Werfen wir nun einen Blick auf den Ideengang, der den Menschen über die wichtigsten Angelegenheiten ihres physischen und intellektuellen Seins während des letzten Vierteljahrhunderts geworden, so dürften wir finden, daß sie diejenigen Anordnungen, welche von Ewigkeit her in ihrer Mitte bestanden und die eine Folge ihrer körperlichen und geistigen Organisation sind, welche das begründen, was wir Wissenschaft, Kunst und Sittlichkeit nennen, die drei Pfeiler der in der Idee begründeten Menschheit daß sie dies alles mit Betriebsamkeit und Aufopferung auszubilden, zu läutern und zu reorganisieren suchten. Der befangene Beobachter oder derjenige, dem die Grundprinzipien der Welt sich bloß nach den vormals bestandenen oder zu seiner Zeit bestehenden Formen darstellen, sah in der Rotation, in dem Wogen der verschiedenen Grundstoffe des menschlichen Seins und in dem Kampf zwischen Vernichtung und Dasein, der sich seit fünfundzwanzig Jahren in dem Gebiet der