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Das Wasser

Das Wasser. Es sah aus, als wären die Felder Triften verlassen wie der Flecken die Dorfes. In der That, nirgends weideten mehr Kühe auf den Wiesen, nirgends hing die Ziege an den Seiten des Berges oder erhob sich an den Hecken, um die grünen Knospen der Brombeerstauden oder der Jungfernreben zu erreichen, nirgends waren die Herde ihr Hirte zu sehen, nirgends der Pflug und sein Arbeiter, kein Handelsmann mehr mit dem Ballen auf dem Rücken von einer Gegend, in die andere ziehend, kein Kärrner mehr das rauhe Lied des Mannes aus dem Norden singend eine geräuschvolle Peitsche in der Faust neben seinem plumpen Karten einherschlendernd. So weit sich der Blick über diese herrlichen Ebenen, an den kleinen Abhängen hin, im hohen Grase, am Saume der Wälder erstreckte, keine menschliche Gestalt, keine Stimme. Man hätte glauben sollen, die Natur stehe am Vorabend des Tages, wo die Menschen Thiere geschaffen wurde. Als die Dämmerung eintrat, verlangte Henri, von Staunen ergriffen, von der Luft, von den Bäumen, von den entfernten Horizonten, von den Wolken sogar die Erklärung dieses unheilschwangeren Phänomens. Die einzigen Personen, welche diese düstere Einsamkeit belebten, waren, sich von der purpurnen Tinte der untergehenden Sonne abhebend, Remy seine Gefährtin, welche sich neigte, um zu horchen, ob nicht ein Geräusch zu ihnen käme; dann hinten, hundert Schritte von ihnen die Gestalt von

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