Chapter

1. Kapitel. Der Absturz des D. O. II.

Die Männer hockten stumpf und in ihr ungewisses Schicksal widerstandslos ergeben um das qualmend Feuer. Der eisige Novemberwind fuhr in sausenden Stößen über die hügelige Steppe und fachte zuweilen die knisternde Glut zu hohen roten Zungen an; die wie aus dem Rachen eines Untiers das fliegende Gewölk begeifern wollten. Unweit der Talmulde, in der drei der Ueberlebenden des D. O. II. sich erschöpft und verzweifelt niedergelassen hatten, lagen die Reste des zertrümmerten Großflugzeuges. Eingeklemmt in die Trümmer harrten dort auch die drei Toten auf das Erscheinen der Gerichtskommission aus der nächsten Stadt. Der Bordfunker Hartwick kaute an einem Zigarettenstummel und sagte müde und ohne innere Ueberzeugung: »Nein, das ging nicht mit rechten Dingen zu, Gelderfrett, — rede nicht viel — ich kenne Flugzeugkapitän Lorm seit vier Jahren... Lorm schläft nicht ein... « Der Steward und Koch Gelderfrett massierte seine zerschundene, verstauchte Hand. »Das Frauenzimmer etwa?!« knurrte er unwillig wie ein bissiger Hund. «Einer der beiden überlebenden Passagiere, ein gutgekleideter Mann mit sehr scharfen Zügen, der vorhin erst aus tiefer Ohnmacht erwacht, jedoch ohne ernstere Verletzungen weggekommen war, stocherte mit einem Kiefernknüttel in der Glut und betrachtete zuweilen seine Gefährten etwas gedankenverloren und meinte nun nach längerer Pause: »Sie hätten die Frau nicht weglassen

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.