Der Wald von Fontainebleau. Eine Gesellschaft
Erstes Kapitel. Der Wald von Fontainebleau. Eine Gesellschaft Kennt ihr den Wald von Fontainebleau? Wahrscheinlich, zumal wenn ihr aus Paris seid. Die Franzosen und hauptsächlich die Pariser, welche im Allgemeinen keine große Touristen sind (vielleicht, weil sie mit Recht nirgends anders so viel Vergnügen erwarten dürfen als daheim), die Pariser, sage ich, reisen wenig; sie fühlen nicht, gleich den Britten und Deutschen, das Bedürfniß, die Reise um die Welt zu machen, um Geist und Sitten der civilisirten Nationen zu studiren; sie suchen nicht gleich den Spaniern neue Länder und Völker zu entdecken und haben nicht gleich den Russen die Gewohnheit, sich Jahre lang in der Fremde aufzuhalten; kurz, sie finden ihr Land schön genug, ihren Boden fruchtbar genug, ihre Frauen reizend genug, ihre Küche gut genug, um damit auszukommen. Es ist auch erwiesen, daß sie Recht haben, da man weit öfter zu ihnen kommt, als sie zu Andern gehen. Indessen gibt es zwei Dinge, welche gesehen zu haben dem Pariser von großer Wichtigkeit sind, und ohne welche er sich für gar unwissend hält. Diese beiden Dinge sind: das Meer und der Wald von Fontainebleau. Das Meer hauptsächlich; man muß diesen prachtvollen Anblick genossen haben, denn man muß Abends in einer Gesellschaft von Freunden, von Nachbarn, in seinem Ladenstübchen oder bei seinem Kamine, während man sich die Waden braten läßt (so man hat), im