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Die erzwungene Heirath

Die erzwungene Heirath. Lustspiel in einem Act. (1664.) Personen:Sganarelle.Geronimo.Dorimene, Sganarelle’s Verlobte.Alcantor, Dorimenens Vater.Alcidas, ihr Bruder.Lycaste, ihr Liebhaber.Pancratius, ein aristotelischer Philosoph.Marphurius, ein pyrrhonischer Philosoph. Zwei Zigeunerinnen. Der Schauplatz ist auf der Straße 1. Sganarelle (spricht zu den Leuten in seinem Hause). Ich bin im Augenblick wieder da; gebt nur Acht auf das Haus, und daß Alles ordentlich zugeht. Wenn Jemand Geld bringt, so holt mich bei dem Herrn Geronimo; und verlangt man etwas von mir, so sagt, ich sei ausgegangen und käme heut den ganzen Tag nicht wieder. Sganarelle. Geronimo. Geronimo (der die letzten Worte gehört hat). Das ist ein sehr verständiger Befehl. Sganarelle. Ah, bester Herr Geronimo, ich treffe Euch zur guten Stunde; ich ging gerade aus, Euch aufzusuchen. Geronimo. Und in welcher Veranlassung, wenn ich fragen darf? – Sganarelle. Um Euch etwas mitzutheilen, was mir im Kopfe herumgeht, und Euch zu bitten, mir Euren Rath in dieser Angelegenheit zu geben. Geronino. Von Herzen gern. Es ist mir lieb, daß wir uns begegnet sind; und wir können hier ungestört mit einander reden. Sganarelle. Setzt doch auf, ich bitte Euch! – Es handelt sich um eine Sache von Wichtigkeit, die man mir vorgeschlagen hat; und man thut immer besser, nichts ohne den Rath seiner Freunde zu unternehmen. Geronimo. Ich danke

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