Chapter

Die Ersten und die Letzten

Um die sechste Abendstunde lag das Zimmer schon im Dunkel; nur eine Petroleumlampe mit grünem Schirm warf einen Lichtkegel auf den türkischen Teppich, auf die den Regalen entnommenen Bände, die Seiten eines aufgeschlagenen Buches, auf das kobaltblaue Kaffeegeschirr mit goldenem Rand, auf den antiken, mit orientalischer Stickerei bespannten Schemel. Die vielen Reihen von Lederbänden und die Eichentäfelung von Wand und Decke ließen im Winter bei geschlossenen Vorhängen das Zimmer ganz dunkel erscheinen. Das Gemach war so groß, daß der Lichtkreis vor dem Kaminfeuer, wo Keith Darrant saß, nur einer kleinen Insel glich. Aber gerade das gefiel ihm. Diese zwei Stunden vor dem Abendessen, mit Büchern, Kaffee, Pfeife, und gelegentlich einem Schläfchen, brachten ihm Ruhe und Entspannung nach dem anstrengenden Aktenstudium des Morgens und den aufreibenden Gerichtsverhandlungen der Amtszeit. In roten türkischen Pantoffeln und einem alten braunen Samtrock paßte er gut in diesen Rahmen, in dieses Widerspiel von Feuerglut und Dunkel. Sein scharfgeschnittenes gelbliches Gesicht hätte einen Maler begeistern können; über Augen von unbestimmbarer Farbe – grau oder braun – wölbten sich schwarze Brauen, das dunkle angegraute Haar war noch immer dicht, obwohl er täglich stundenlang die Amtsperücke trug. Selten nur dachte er an seine Arbeit, während er so dasaß. Geübt, wie er war, fiel es ihm leicht,

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.