Chapter

Die Eishöhle in Nepal: Der Klopfgeist

»Ich habe mir die Sache anders überlegt Mr. Doorball,« sagte Harald Harst am Abend eines wundervoll klaren und für indische Verhältnisse recht kühlen Tages zu dem dicken Polizeichef des Städtchens Betija. »Den entflohenen Ingenieur Robin Parmang zu verfolgen, liegt für mich keine Veranlassung vor. Der Mann hat sich ja strafrechtlich nichts zu Schulden kommen lassen. Daß er jenseits der Grenze auf nepalesischem Gebiet eine Diamantenfundstelle entdeckt, diese zum Teil auch schon ausgebeutet hat und der Edelsteine wegen von den beiden Artisten Mautley und Bickpool, die jetzt hier in Betija im Gefängnis als Untersuchungsgefangene sitzen, dauernd mit dem Tode bedroht wurde, geht mich nur insofern etwas an, als ich Zeuge war, wie die beiden Verbrecher den Ingenieur vergiften wollten. Daß diese geriebenen Schurken auch mir und meinem Freunde Schraut eine Dosis Blausäure zugedacht hatten, davon mache ich weiter kein Aufhebens. Wer Liebhaberdetektiv ist, trägt seine Haut eben freiwillig und unentgeltlich zu Markte — Da Sie, lieber Doorball, unsere Aussagen bereits zu Protokoll genommen haben, steht also meiner Abreise nach Katmandu, der Hauptstadt Nepals, nichts im Wege. Kurz, ich verzichte darauf, mich weiter mit Parmang zu beschäftigen. Morgen früh 6 Uhr wird ein Mietauto Schraut und mich auf dem kürzesten Wege nach Katmandu führen.« Des dicken Doorballs Gesicht war immer länger

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