Prolog
Prolog Einige haben den Autor darüber zur Rede gestellt, warum er gar soviel Tollheiten in diese Geschichten gebracht und ob er denn kein Jahr vergehen lassen könne, ohne einen Sack voll Bosheiten auszuschütten, kurz, was es überhaupt für einen Zweck habe, weißes Papier voller Beistriche zu malen, mit nichtsnutzigen Wörtern dazwischen, bei denen die Damen in der Öffentlichkeit erröten müssen, und was dergleichen dummes Geträtsch mehr ist. Der Autor erklärt hiermit: daß solche heuchlerische Reden, die ihm wie Steine auf seinen Weg geworfen werden, ihn in tiefster Seele gerührt haben. Er kennt genügend seine Pflicht und will gern in diesem Prolog dieser absonderlichen Art von Lesern, obwohl er es wiederholt getan, von neuem seine Gründe auseinandersetzen, da man sich nie die Mühe verdrießen lassen darf, den Kindern so lange Vernunft zu predigen und zu wiederholen, bis sie größer geworden sind und euch in Ruhe lassen, weil sie endlich begreifen. Und wahrlich, es sind eine Menge dummer Buben unter den Leuten, die da ihr Geschrei erheben und die so tun, als ob sie nicht begriffen, worum es sich in diesen Geschichten handelt. Zunächst sage ich euch das: Wenn einige tugendhafte Damen, ich sage tugendhafte, weil die liederlichen und nichtsnutzigen viel lieber neue und ungedruckte Geschichten selber machen, als daß sie die meinigen lesen, während im Gegenteil die tugendhaften, frommen