Chapter

1. Kapitel. Ein nächtlicher Transport.

Der berühmteste Neuyorker Privatdetektiv Nic Pratt hatte soeben, die Villa des Milliardärs Bombley verlassen, wo er das Geheimnis der Totenuhr restlos geklärt hatte, als seine Aufmerksamkeit auf der nächtlich stillen Glarne-Straße durch einen merkwürdigen Transport gefesselt wurde. Auf einem großen Handwagen standen, mit einem Stück Leinwand bedeckt, drei Gipsblüten von etwa ein Meter Höhe, die sich auch unter der Leinwand als solche scharf abzeichneten. Außerdem reichte diese Hülle nicht so tief hinab, daß auch die weißen Sockel der Blüten mit bedeckt gewesen wären. Pratt ging scheinbar teilnahmslos an dem Wagen und den beiden Menschen, die ihn zogen, vorüber. Scheinbar nur! In Wahrheit achtete er auf alles, was es an diesem Wagen und den beiden Männern noch zu sehen gab. Nics scharfe Augen hatten mit einem Blick festgestellt, daß die wie Arbeiter gekleideten Leute falsche Bärte trugen. Dann hatte er noch bemerkt, daß ihr elegantes Schuhzeug wenig zu dem sonstigen Kostüm paßte. Sein Argwohn wurde rege. Er trat in eine Haustürnische, holte aus der Innentasche seines Ulsters einen Bart, eine Brille und eine andere Mütze sowie eine graue Perücke hervor und hatte sich im Moment völlig unkenntlich gemacht. So folgte er dem Wagen, der sich stets nur durch stille Seitenstraßen weiterbewegte. Das Benehmen der beiden verkleideten Männer, die den Wagen zogen, deutete auf ein schlechtes

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