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Erster Band

In der Grafschaft Sandshire ist jedes Dorf sozusagen ein Dreibänder, bestehend aus der oberen, mittleren und unteren Häusergruppe, und ein unbedeutender Weiler mit einem einsamen Landjäger und einem einzigen Bäcker beherrscht mit dem Glanz seines Namens oft den Flächenraum mehrerer Kirchspiele. Diese überaus malerischen Dörfchen, die eine wahre Angst vor großen Heerstraßen und Eisenbahnlinien zu haben scheinen, sich geheimnisvoll in grüne Mulden und hinter Waldesdickicht verkriechen, erreicht man nur auf schmalen, mit hohen Hecken eingesäumten Wiesenpfaden, die sich in vielfachen Windungen durch das einsame Gefilde schlängeln. Es ist eine Gegend, wo man zur rechten Jahreszeit leicht einen Flug Rebhühner aufscheuchen, einen Kaninchenlandtag in wichtigen Beratungen stören, einem Igel' oder Maulwurf höchst ungelegen kommen kann, eine Gegend, die an Zigeunerfuhrwerk von alters her gewöhnt ist, wo aber der Anblick einer Radfahrerin einen eingeborenen Wanderer zum Kopfstehen veranlassen würde. Ohne sich dessen im geringsten bewußt zu sein, verdient Nieder-Barton unter diesen Dörfchen den Ehrenpreis für malerische Lage, für Alter und Unregelmäßigkeit der Bauart und für schlichte Ursprünglichkeit der Sitten. Und dabei hat das verschlafene Nestchen auch noch einen historischen Hintergrund, denn es darf sich rühmen, schon seit der Sachsenzeit an seinem Fluß zu liegen und einst

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