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Erstes Kapitel. Wie Chicot bemerkte, dass es leichter war in die Sainte-Genevieve Abtei hinein, als aus ihr herauszukommen

Wie Chicot bemerkte, daß es leichter war in die Sainte-Genevieve Abtei hinein, als aus ihr herauszukommen. Als Chicot die Kutte des Mönches anzog, nahm er eine sehr wichtige Vorsichtsmaßregel: er verdoppelte die Dicke seiner Schultern durch geschickte Vertheilung seines Mantels und anderer Kleidungsstücke, die das Gewand des Mönches unnöthig machte. Er hatte dieselbe Farbe des Bartes wie Gorenflot, und obgleich der Eine an den Ufern der Sasne und der Andere an denen der Garonne geboren war, so hatte er sich doch so oft damit belustigt, die Stimme seines Freundes nachzuahmen, daß er dies jeden Augenblick zum Täuschen zu thun vermochte. Jedermann aber weiß, daß der Bart und die Stimme die zwei einzigen Dinge sind, welche aus den Tiefen einer Mönchskapuze hervorkommen. Die Thüre sollte sich eben schließen, als Chicot kam, und der Bruder Pförtner erwartete nur noch einige Verspätete. Der Gascogner zeigte seinen Bearner mit dem durchbohrten Herzen und wurde ohne Widerspruch eingelassen. Zwei Mönche gingen vor ihm; er folgte ihnen und drang mit ihnen in die Kapelle des Klosters, die er kannte, weil er den König oft dahin begleitet hatte, denn der König gewährte der Sainte-Genevieve Abtei einen besonderen Schutz. Die Kapelle war von romanischer Bauart, sie rührte nämlich aus dem elften und zwölften Jahrhundert her und das Chor bedeckte, wie in allen Kapellen dieser Zeit, eine Gruft,

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