Chapter

I.

ls Portraitmaler habe ich nicht bloß Männer, Frauen und Kinder gemalt, sondern auch Pferde, Hunde und Hausthiere aller Art. Selbst an einem gewaltigen Stier, der den Namen »Donner und Blitz« führte, sollte ich meine Kunst versuchen und war zu diesem Zwecke von Mr. Garthwaite nach seinem Landsitze eingeladen worden. Eines Morgens, als mir der Stier wieder sitzen oder stehen sollte, kam der Verwalter und meldete, »Donner und Blitz« habe wieder seine wilde Laune, und es sei unmöglich, ihn in die gehörige Stellung zu bringen. »Dann haben wir einen Feiertag,« rief Mr. Garthwaite, »und wir wollen ihn benutzen und auf den Fischfang gehen.« Meine Vorstellungen, daß ich vom Angeln nichts verstände, halfen nichts; ich mußte mein Heil versuchen. Wir gingen zu einem Mühlbache in der Nachbarschaft, hatten aber nach einigen Stunden so wenig und so schlechte Fische gefangen, daß mein Begleiter unwillig wurde und mich aufforderte, ihm nach einer anderen Stelle zu folgen. Wir gingen den Bach hinab. Plötzlich stand Mr. Garthwaite still und sagte: »Wir wollen ein anderes Wasser aufsuchen, wo wir einen reichen Fang machen. Zugleich werde ich diese Gelegenheit benutzen und Sie bei einer Dame einführen, deren Erscheinung Sie sehr ansprechen wird, und deren Geschichte, wie ich Sie im Voraus versichern kann, höchst merkwürdig ist.« In großer Spannung fragte ich nach der Geschichte der Dame, und Mr.

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