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Im Anfang war die Steppe

Im Anfang war die Steppe mit Grasbränden und Klapperschlangen und der Hudson, der damals noch ganz kühl und klar über blitzende Glimmerschiefer sich ins Meer schlich; und selten, ganz selten ein brauner Steppenmensch auf einem jener Boote, die so ein seltsames Gemisch von Fahrzeug und Sarg darstellen. Dann, nachdem im Süden Pizarro das Inkareich in Blut und christlicher Nächstenliebe ersäuft hatte, erschienen mit zahllosen Kindern, Bibelsprüchen und Radschloßflinten die ersten Siedler, und ich glaube nicht, daß es gut ist, viel von jener Auseinandersetzung zwischen Quäkertum und Urmenschheit zu sprechen. Sie ist nun einmal blutiger gewesen, als selbst Europas blutrünstige Indianerromane es wissen wollen, und an Ort und Stelle wollen die Sagen von unerhörten Greueln nicht verstummen, und man wird den Eindruck nicht los, als wüchse die Frucht der weizentragenden Ebenen von Kansas und Missouri nur auf einer dünnen Erdschicht und als wäre das, was man unter der Erde finden könnte, nichts anderes als Blut. Dennoch: die Nachkommen der Menschheit, die ihren Stammbaum bis auf die Götter zurückführen konnte, sitzen wie seltene Tiere eines zoologischen Gartens in ihren Territorien im fernen Nordwesten und interessieren heute im wesentlichen nur noch Schnapshändler und die Operateure der großen Filmkompagnien. Aus den Bretterbuden, deren Fugen man gegen die Schneestürme mit Moos

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