Chapter

Erstes Kapitel

Ein so leidenschaftlicher Jäger Monsieur Coumbes auch war, hatte er doch nicht Zeit gehabt, sich jene große Erfahrung anzueignen, welche befähigt, die Augen durch die Hand zu ersetzen und eine Flinte in der Dunkelheit zu laden; er begann daher, die Lampe anzuzünden, um seiner mangelnden Gewohnheit zu Hilfe zu kommen. Er hielt ein Schwefelholz an die verkohlte Schnuppe der Nachtlampe; diese Schnuppe färbte sich purpurroth und entflammte sich dann wieder; der zweifelhafte und schwankende Schein verbreitete sich über die Wände und zeichnete darauf alle möglichen Arten von phantastischen Figuren. Plötzlich wurde die Flamme von Oel befeuchtet und dann erhob sie sich und erleuchtete das ganze Zimmer; Monsieur Coumbes stürzte sich auf sein Pulverhorn und seinen Schrotbeutel zu. Bei der Bewegung, die er machte, um sie zu nehmen, fielen seine Augen auf Milette, die arme Frau schlief friedlich; ein regelmäßiger Athemzug bewegte ihre Brust in gleichen Zwischenräumen; ihre Physiognomie war ruhig; ein Lächeln zog über ihre Lippen; das Leben dauerte im Schlummer fort. Sie träumte wahrscheinlich von dem, welchem ihr Herr in diesem Augenblick den Tod bereitete. Diese Gedankenverbindung stellte sich sogleich in dem Gehirn des Monsieur Coumbes dar; sie machte ihn traurig; zum ersten Mal in seinem Leben warf er sich. Alles vor, was von demüthiger und tiefer Ergebenheit, von Verleugnung und

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