Chapter

Die Bekanntschaft auf der Reise. Eine wahre Geschichte.

Es war ein schwüler Tag. — Die Sonne verbarg sich hinter graues Gewölk, das ein Gewitter verkündigte. — Das feierliche Schweigen der Natur verwandelte sich plötzlich in einen fürchterlichen Sturm, der den Staub der einsamen Landstraße, auf der ich reiste, als ein Spiel seiner Leidenschaft in finstern Wolken vor mir hertrieb. — Immer dunkler und dunkler wurde der Horizont, nur bisweilen schauerlich von schnellen Blitzen erleuchtet, die ein dumpfer Donnerschlag begleitete. Ich glaubte mich fern von jedem schützenden Obdach — um so freudiger begrüßte mein Blick ein kleines Dorf, das sich am Fuß einer waldigten Anhöhe in den kühlen Schatten einiger Linden romantisch versteckte. Ernster und lauter rollte der Donner über mir, und da, ehe wir das Dorf noch erreichten, ein ganz ansehnliches Landhaus aus einem Kranz schwankender Pappeln hervortrat, so entschloß ich mich, hier abzusteigen, und einen heiterern Himmel zu erwarten, den mir vielleicht die nächste Stunde schon geben konnte. Ein Paar gesunder, blühender Kinder spielte an der offenen Thür, lächelnd und sorglos, wie man die Unschuld mahlt. Mein Wagen hielt in einiger Entfernung — ich näherte mich ihnen, und frug nach ihren Eltern. Die Kleinen blickten mich freundlich an, und zeigten auf die Hausthür. Da sich kein Erwachsener sehen ließ, so ging ich hinein. — Es war nur eine einfache, ländliche Wohnung, über deren Schwelle ich

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.