Die Fahrt der Argonauten.
Freetown, jetzt 14 000 Einwohner, an der Sierra-Leoneküste gelegen, ist der einzige bedeutende Hafen von Westafrika. Obgleich englischer Besitz, war es ein deutscher Dampfer, welcher kam, um die Post zu bringen und abzuholen. Jetzt passierte er das Fahrwasser der Reede, auf der einige Schiffe und Fahrzeuge vor Anker schaukelten. Das Deck des Postdampfers war sehr leer. Er nahm wohl Passagiere mit, aber nur bei Gelegenheit, auch nur erstklassige. An der Reling standen zwei tabakkauende Matrosen, blonde Germanen. Der Dampfer kam sehr dicht an einem kleinen Kutter vorbei, dem man die italienische Felucca schon von weitem ansah. Da hielt sich der eine der beiden Matrosen die Nase zu. »O Mensk, o Mensk, wat ssstinkt dat Skip!« Es war nämlich ein Ostfriese — direkt ut Jeiver, jau, jau. Auch der andere hatte sich mit einer Gebärde des Abscheus von der Feluke abgewandt. »Das ist ein chilenischer Guanokasten!« »Nee, dat rücht nich nach Guano, dat ssstinkt nach Sk . . . . .!« Der Ostfriese sprach ein recht unästhetisches Wort aus. Aber sonst hatte er ganz recht, so roch es, das mußte auch Nobody bestätigen. Nobody benutzte diesen Dampfer von Lissabon aus. Schon in Denver City hatte er aus den Schiffsplänen gewußt, daß er am schnellsten nach Freetown gelange, wenn er sich zunächst nach Lissabon begab. Hier hatte er also den besten Anschluß. So telegraphierte er von Denver City aus, daß