Chapter

Der Fall Foggatt

Wer nur irgendwelches Gedächtnis für die bekannten Rechtsfälle hat, die fünfzehn bis zwanzig Jahre zurückliegen, muß sich wenigstens dem Namen nach des außergewöhnlichen Nachlaßprozesses erinnern, der »Johnson kontra Johnson und Genossen« hieß, das Gericht mehrere Wochen hintereinander beschäftigte und in ungewöhnlichem Maße das öffentliche Interesse in Anspruch nahm. Der Fall selbst war durch die ungeheure Menge von Beweismaterial, das der Kläger beibrachte, auffallend, und zwar überraschte dies Beweismaterial die andere Partei vollkommen und warf ihre Rechtssache um wie ein Kartenhaus. Vielleicht erinnert man sich wohl des Falles, weniger aber dessen, daß bei dieser Gelegenheit die Londoner Rechtsanwaltsfirma Smith & Cunning sich zu ihrer jetzigen Bedeutung erhob, ein Erfolg, den die beiden Verteidiger der wunderbaren Fähigkeit verdankten, augenscheinlich aus dem Nichts heraus solch niederschmetterndes Beweismaterial zu finden, das dem Kläger, als dessen Anwälte sie auftraten, in so überzeugender Weise zunutze kommen sollte. Daß die Firma den damals erworbenen Ruf aufrechterhalten, ja noch verbessert hat, braucht kaum erwähnt zu werden, ihr Name ist allbekannt. Aber nicht viele aus dem großen Publikum wissen, daß der ganze Erfolg im Grunde einem jungen Angestellten der Firma Smith & Cunning zu verdanken war, dem die anscheinend verzweifelte Aufgabe zugefallen war, für diesen

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