Chapter

Erstes Kapitel

»Wird der Signorino Kaffee nehmen?« fragte die alte Marietta, als sie ihm das Obst hinsetzte. Peter überlegte einen Augenblick, dann verbrannte er seine Schiffe hinter sich und sagte: »Ja.« »Aber vielleicht im Garten?« schlug das braune alte Weib in schmeichelndem, überredendem Ton vor. »Nein,« verbesserte er sie freundlich lächelnd, »nicht vielleicht, ganz gewiß.« Ihre kleinen, scharfen, schwarzen, echt italienischen Augen zwinkerten. »Unter der großen Weide am Ufer des Wassers wird der Signorino einen einfachen Gartentisch finden. Soll ich ihn dorthin bringen?« »Wohin Ihr wollt. Ich gebe mich ganz in Eure Hand,« sagte er. So saß er denn an einem ländlichen Tisch auf einer ländlichen Bank unter der Weide, schlürfte seinen Kaffee, rauchte seine Zigarette und betrachtete die Aussicht. Es war in ihrer Art eine verblüffend schöne Aussicht. Im Vordergrund, zu seinen Füßen rauschte der Fluß – der schmale Aco – aus dem ruhigen See hervor, auf beiden Ufern von dunklen Pappeln umsäumt. Auf dem gegenüberliegenden Flußufer glänzten zu seiner Linken die samtweichen Rasenflächen des Parkes von Ventirose, durch dessen Bäume hindurch die Zinnen des Schlosses schimmerten. Weiter draußen dehnte sich eine wellige, blühende Gegend mit Weingärten, Kornfeldern, Wäldchen und Gärten, in denen weiße Villen eingebettet lagen. Rechts erhob sich das riesige Massiv des Gnisi mit seinen dunklen Wäldern,

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