Chapter

Erster Teil

Über die erstarrten Lavaflächen und die Sanddünen der Wüste war die wilde Jagd gegangen, die Ausläufer der Berge hinauf bis zur steilen Höhe des Jackson-Passes und dann wieder hinab in die offene, langsam abfallende Ebene, auf der grünes, saftiges Gras wogte, weil der ragende Gebirgszug stets die ziehenden Regenwolken festhielt und sie zwang, ihr befruchtendes Naß hier niedergehen zu lassen. Bis jetzt war es Larry Burns gelungen, seinen Vorsprung vor der Meute, die ihn verfolgte, beizubehalten. Meute war übrigens nicht bildlich gesprochen, denn man benutzte tatsächlich Hunde, um Larry Burns einzufangen! Mindestens ebenso gefährlich wie diese waren jedoch die zehn, zwölf ausgesuchten Reiter, die hinter diesen Hunden hergaloppierten, und am gefährlichsten für ihn war unter ihnen ein Mann mit schlohweißen Haaren, mit buschigen, silbrigschimmernden Brauen über den mitleidlosen Augen und mit fest aufeinandergepreßten Lippen, die seinem grauen Gesicht das Aussehen gaben, als ob er dauernd über ein unlösliches Problem nachgrübele – der Distriktskommissar Tex Arnold. Obwohl der Gehetzte sofort, als er Hunde hinter sich kläffen gehört, davon überzeugt gewesen war, verloren zu sein, hatte er bereits mehr als zweihundert Meilen auf seiner tollkühnen Flucht zurückgelegt, bei der ihm nicht nur sein fabelhaftes Reiten, sondern auch seine genaue Kenntnis der Gegend zustatten kam. Zweimal

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