Chapter

Kapitel 1

»Hol’ über!« dröhnte der Ruf über den breiten Strom. Vier Reiter hielten an der Anlände, fremdartig anzuschauendes Volk mit breitkrempigen Schlapphüten, zottigen Pelzmänteln und morgenländischer Bewaffnung. In langen Flechten hing ihnen von den Schläfen das Haupthaar, von den Lippen der Schnauzbart nieder. An den gelben Stiefeln von weichem Leder klirrten Silbersporen, auf handbreiten Steigbügeln von Silber ruhten die Sohlen, und das edle Metall erblinkte sonst noch an Waffen und Riemenzeug in schwerfälliger Pracht. Unfern von den Reitern hielt eine Karosse, begleitet von einem Stallmeister und berittenen Dienern. Beim Kutscher auf dem Bocke saß ein Jäger, die Büchse auf den Knien; auf dem Trittbrette standen zwei Lakaien, am Schlag ein Edelknabe; verwundert blickte all das Gesinde auf die Fremdlinge, und gleich den Dienern die Insassen des Wagens: eine verlarvte Dame mit einer alten Ehrenhüterin und einer jungen Zofe. Sind diese Leute Türken oder Mauren? fragte die Dame in französischer Sprache. Ich fürchte mich vor ihnen, meinte die Duegna. Worauf die Zofe: Im Walde würde ich allenfalls mich nicht ganz sicher fühlen; dennoch sind es im Grunde recht hübsche Leute und der auf dem Apfelschimmel sieht einem Kavalier gar nicht ungleich, obschon ich trotz der Muschelschalen auf seinem Hut und am Saume seines Mantels zweifle, daß er ein getaufter Christ ist . . . Die Zofe stockte

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.