Das-Treffen-Der-Kohorte
Sie nannten sich die Kohorte, und Dev war der einzige Mensch beim Wiedersehen, der durch Zufall geboren worden war.
Alle anderen in dem gemieteten Saal waren geschrieben worden. Vor zwanzig Jahren, in der ersten Welle legaler Keimbahnbearbeitung, hatten ihre Eltern in pastellfarbenen Kliniken gesessen und von Speisekarten gewählt — absolutes Gehör, Marathonlungen, die Genvariante, die einen um fünf Uhr erwachen und ausgeruht fühlen lässt, jene, die das Bangen besänftigt, das man früher Angst nannte. Die Kohorte waren die Machbarkeitsbabys, und nun waren sie zwanzig, versammelt, um das Experiment zu feiern, das sie gewesen waren.
Dev war hier, weil seine Mutter die Speisekarte abgelehnt hatte. Nicht aus Prinzip, sagte sie immer, nur aus Instinkt — *Ich wollte dich kennenlernen, nicht bestellen.* Er war in derselben Stadt aufgewachsen wie die Hälfte von ihnen, der unbearbeitete Junge unter den Entworfenen, und er hatte zwei Jahrzehnte lang das Gefühl gehabt, ein erster Entwurf zu sein, den jemand zu überarbeiten vergessen hatte.
Die Kohorte war blendend. Aria, die für die Musik gebaut worden war, spielte das alte Klavier des Saals so schön, dass die Gespräche verstummten. Ein Mann namens Felix führte das Büfett wie ein General die Logistik, ruhig, exakt, mühelos. Sie waren größer, klarer in der Haut, schneller im Lachen. Niemand stotterte. Niemand, bemerkte Dev allmählich, sah