Erstes Kapitel
Verminderung der Zahl der Entdeckungen während der Kämpfe der Republik und des Kaiserreiches. – Seetzen's Reisen in Syrien und Palästina – Haouran und die Umschiffung des Todten Meeres. – Décapole. – Reise durch Arabien. – Burkhardt in Syrien. – Ausflüge in Nubien zu beiden Seiten des Nils. – Pilgerfahrt von Mekka nach Medina. – Die Engländer in Indien. – Weeb an den Quellen des Ganges. – Bericht über eine Reise in Pendschab – Christie und Pottinger in Sindh. – Dieselben auf dem Wege durch Belutschistan bis nach Persien. – Elphistone in Afghanistan. Persien nach Gardanne, Ad. Dupré, Morier, Macdonald. – Kinair, Price und Ouseley. – Guldenstädt und Klaproth im Kaukasus. – Lewis und Clarke in den Felsengebirgen. – Raffles in Sumatra und in Java. Das Ende des 18. und der Anfang des 19. Jahrhunderts weisen eine auffallende Abnahme in der Zahl großer Entdeckungen auf. Wir haben früher gesehen, daß die französische Republik eine Expedition zur Aufsuchung La Pérouse's ausrüstete und Kapitän Baudin seine ergebnißreiche Kreuzfahrt an den Küsten Australiens durchführte. Das sind aber auch die einzigen Gelegenheiten, bei welchen die von den entfesselten Leidenschaften der Menge und durch brudermörderische Kämpfe gelähmte Regierung ihr Interesse für die Erweiterung der Erdkunde an den Tag zu legen vermochte. Erst später umgab sich Bonaparte in Egypten mit einem Generalstabe von Gelehrten