Der Spielklub W. W
Erstes Kapitel. Der ermordete Inder. »Wir wollen zu Fuß nach Hause gehen,« meinte Harald Harst, als wir mittags nach dem Besuche bei Frau Ly v. Bloswick die vornehme Mietskaserne in der Fasanenstraße in Berlin W. verlassen hatten. »Dieser Maitag ist ja so wundervoll. Die Dreiviertelstunde Marsch bis zu unserem Heim in der Blücherstraße wird uns nur guttun.« Ich war durchaus einverstanden. Wir gingen den Kurfürstendamm, diese breite Prachtstraße des Berliner Westens, nach dem Vorort Halensee zu, entlang. Harst sagte dann nach einer Weile: »Die Diamanten, die die beiden jetzt in Untersuchungshaft sitzenden Verbrecher Mautley und Bickpool unrechtmäßig an sich gebracht und Frau v. Bloswick in Verwahrung gegeben hatten, befinden sich nun in meinem Besitz. Ich werde natürlich mein Versprechen halten und diese Frau, die lediglich aus Liebe zu ihrem Gatten ihr seltsames Doppelleben führte, schonen. Am besten ist, ich teile der Polizei mit, daß ich in der vergangenen Nacht in meinem Schlafzimmer einen kleinen, gelben Lederkoffer entdeckt hätte, der die Diamanten enthält. Dies entspricht ja auch der Wahrheit. Wer den Koffer mir heimlich ins Haus gebracht hat, werde ich verschweigen. Dann ist die Sache erledigt. Es handelt sich jetzt nur um die Frage, wie ich das Vermächtnis des toten Eigentümers der Edelsteine am besten erfülle. Es war ja Robin Parmangs Wunsch, daß der Erlös der