Erstes Kapitel.
Er war daher immer als dritte Person zugegen, ohne sie einen Augenblick allein zu lassen. Sie wurden aufgebracht darüber, besonders Boufflers; denn die Kleine hatte einen starken Kopf und ein edles Herz und sie hatte schon ihre Lage beurtheilt. Sie besprachen alle Drei ihre Pläne, und was man zum Gelingen derselben thun müsse. Der Abbé versicherte, er würde sein Gewand zerreißen, er versicherte, er würde Aline heirathen, und seine Mutter würde sich dem nicht widersetzen. — Bedenken Sie, sagte sie, was Sie von Ihrer Frau Mutter verlangen: Sie wollen erstens, auf eine von ihr gewählte Carrière verzichten, und zweitens soll sie sehen, wie Sie ein armes kleines Bürgermädchen, wie mich, heirathen; ist es möglich? — Sie sind würdig, eine Königin zu sein, und Sie sollen es werden. — Wie? — Auf meine Art. — Wenn das ist, willige ich ein, vorausgesetzt, daß dieses Thal mein Königreich ist. Ach! wir können nicht nach Indien fliegen und dieses liebe kleine Haus, diese Wiesen und diesen Bach mitnehmen, um sie in jenem schönen Lande mit unseren Erinnerungen wiederzufinden! Welch ein Traum! — Ich werde ihn verwirklichen. — Sie sind also ein Zauberer? — Vielleicht. — Ja, Sie werden Aline, die Königin Aline sein und alle Welt wird Ihnen in dieser Eigenschaft huldigen. — Wird sie nur das sein? fragte Courtois, immer aufmerksam auf die Verwirklichung seiner Wünsche. — Sie sollen Marquise von