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Der schwarze Doktor

Furchtbarer Feind, Der du die Erde mit Dämonen füllst, Die Höll' mit Menschen, und mit Sklaven Nur das Himmelreich. Shelley. Als man schrieb das Jahr des Herrn 1627, huben zu Würzburg Dinge an, davon ich jetzo berichten will. Mein Vater, den sie den schwarzen Doktor nannten, dieweil er ein bräunlich Antlitz und dunkle Haare hatte, war ein einsilbiger und fast finsterer Mann von einer hageren Gestalt, die etwas vornübergebeugt war; aber nicht von des Alters Last, sondern von viel Arbeit und zuwiderem Schicksal. Er hieß seines vollen Namens: Dr. Johann Friedrich Burkhard und war ehemals Spitalmeister an der neuen Stiftung des hochseligen Bischofs Julius Echter von Mespelbrunn gewesen. Jetzt führete er mit mir, seinem einzigen Kind, ein still Leben in einem kleinen, einsamen Häuslein am Käppelesberg, von wo aus wir den Frauenberg und die Zinnen der bischöflichen Residenz vor Augen hatten, so sich nicht der oft aufsteigende Mainnebel dazwischenschob. Gegen Norden hatte man den Ausblick auf die Stadt, wie sie jenseits und diesseits des Mains daliegt mit ihren Türmen, Mauern und Toren, ihren Rebengeländen im Westen, Karlstadt zu, und den grünen Angern im Osten, wo hinter dem Sander Tor die Straße nach Ansbach führt. Um unser Häuslein war ein weit Heideland. Mittendurch führte der einsame Weg. Es war keine menschliche Wohnstätte in unseres Hauses Nähe, denn nur eine ärmliche Hütte,

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