Chapter

I.

Herr Baron, draußen ist ein reitender Bote, der Sie zu sprechen wünscht.« »Wer ist draußen?« Hans Heinrich von Sesenburg richtete sich aus seinem Klubsessel, in dem er ein beschauliches, von Zigarettenduft umwalltes Nichtstun genoß, erstaunt auf und sah den an der Tür stehenden Diener verständnislos an. Über dessen glattes Gesicht zuckte ein heimliches Lachen, das aber so schnell, wie es kam, auch wieder verschwand und einem tadellos unbeweglichen Bedientenernst Platz machte, als er wiederholte: »Ein reitender Bote, Herr Baron.« Der junge Baron war nun auf die Füße gesprungen und trat dicht vor den berichtenden Diener. »Bob, du faselst! So etwas gibt es ja gar nicht mehr in unserem Zeitalter!« Nun lächelte Bob wirklich, verlor etwas von seiner tadellosen Dienerhaltung und berichtete mit einer gewissen Vertraulichkeit: »Er kommt nämlich von unserer alten gnädigen Frau aus Sesenburg. Da kann so etwas noch vorkommen.« »Ja, wahrhaftig, da hast du recht; du als Sesenburger Junge kannst das beurteilen. Aber, Mensch, es ist doch unmöglich! Von Sesenburg bis hierher ein reitender Bote? Da muß ja Pferd und Mann kaputt sein!« Bob lächelte wieder. »Ja, das müßt' schon, wenn die Sesenburger Jungen nicht schlaue, zeitgemäße Kerle wären! Der Herr Baron wissen, Widerspruch gibt es in Sesenburg nicht; die gnädige Frau teilt ihre Befehle dem alten Johann mit und der steht, trotz seines Alters,

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.