Ein Pirat Mit Einem Problem
Käpt'n Booms hatte alles, was ein Pirat braucht.
Er hatte einen Hut mit einer geschwungenen Feder. Er hatte einen Mantel mit sieben Messingknöpfen. Er hatte einen Haken (nur einen, zur Show — die andere Hand war eine vollkommen gute Hand). Er hatte einen Papagei, Geraldine, die ihn gerne unterbrach.
Das einzige, was Käpt'n Booms nicht hatte, waren Seebeine.
Boote machten ihn grün im Gesicht. Boote ließen seinen Magen Purzelbäume schlagen. Boote machten, dass er sich hinlegen und das Boot ganz höflich bitten wollte, doch bitte aufzuhören sich zu bewegen.
Das war ein ernstes Problem für einen Piraten.
Seine Mannschaft wusste nichts davon. Seine Mannschaft hielt Käpt'n Booms für den mutigsten Piraten der sieben Meere. Käpt'n Booms trug seinen Hut sehr tief und hielt sich fest am Geländer, und die Mannschaft dachte, er sei heute einfach ein bisschen still.
Eines Morgens kam ein Sturm. Die Wellen erhoben sich wie graue Hügel. Das Boot schaukelte und schaukelte und SCHAUKELTE.
„Käpt'n!", rief Erster Maat Pim. „Was sollen wir tun?"
Käpt'n Booms fühlte sich tatsächlich sehr grün. Aber er sah auch seine Mannschaft an, die klein und ängstlich war, und dachte: Sie brauchen einen Käpt'n.
Also stand er auf. Er hielt das Steuerrad. Er tat so, als wäre sein Magen ein ruhiger, anständiger Magen und nicht der purzelnde, der er tatsächlich war.
„Wir drehen in die Welle!", schrie er.